Volksname: Heckenrose, Hundsrose, Hetschipetsch
Blütezeit: Juni
Verwendete Teile: Blüten und Früchte
Inhaltsstoffe: Fruchtsäure, Vitamine C, A, B1, B2, K, Mineralstoffe, Pektrine, Zucker, Gerbstoffe, äthersiche Öle, Flavonoide
Eigenschaften: schwach abführend, schweißtreibend
Volksglaube und Mythologie
Die Rose galt als Symbol der Zuneigung, Liebe, Fruchtbarkeit. Im Mittelalter war sie Symbol der Jungfrau Maria und die Blume der Jungfrauen. In germanischer Vorzeit war die Rose hochverehrt und hatte mystische Bedeutung,
Konservieren und Aufbewahren
Die vollreifen roten Früchte werden aufgeschnitten, die Kerne entfernt und sie wird schnell eventuell im Herd nicht über 40 Grad getrocknet. Die Früchte werden in verschließbaren Gefäßen gelagert. Blüten und die jungen Blätter der Heckenrose werden im lichten Schatten getrocknet und in Papiersäckchen verwahrt. Aus den getrockneten Kernen kann ein Kaffee -Ersatz hergestellt werden
Rezepte für die Gesundheit
Hagebuttenmarmelade: Die Früchte werden von den haarigen kernen befreit. Man passiert sie roh oder püriert sie im Mixer, vermengt sie mit der gleichen Menge Honig. Das Mus ist eine Heilnahrung und hält nur wenige Wochen im Kühlschrank.
Hagebuttentinktur: 2 EL getrocknete Hagebutten in 1/4l Weißwein ansetzen und 10 Tage stehen lassen – in kleinen Mengen täglich trinken
Hagebuttenlikör: 1 Kg Hagebutten werden nach dem ersten Frost geerntet und mit ½ kg feinem Kandiszucker in 3 Liter Korn 10 Tage bei 25 Grad angesetzt.
Anwendungen
Die Früchte und Blüten der wilden Rosen sind gute Mittel für Leber und Nieren. Man kann beides essen, die Blüten sind eine Delikatesse im Salat. Die Früchte ohne Kerne ergeben eine gute Marmelade. Ein Teeaufguss ist ein wohlschmeckendes und Vitamin C reiches Getränk, das wegen seiner schweißtreibenden Wirkung geschätzt wird. Während im Allgemeinen der Vitamingehalt von Tees innerhalb von kurzer Zeit abnimmt, bleibt der Vitamin C Gehalt im Hagebuttentee längere Zeit erhalten.